Audiowalk Berlin – Köpenicker Blutwoche 1933 – diese Erinnerung bleibt!

An 16 Stationen führen einzelne Orte der Erinnerung an die Köpenicker Blutwoche durch die Siedlung Elsengrund und die Dammvorstadt, alles in Fussnähe zum S-Bahnhof Berlin-Köpenick. Bevor Täter und Opfer eingeführt werden, steht das sanfte Vogelgezwitscher im Elsengrund im blanken Gegensatz zum brutalen Auftakt nationalsozialistischer Herrschaft. Im Juni1933 sorgte das Gewässer der Dahme zunächst für ein schnelles Verschwinden zahlreicher vorwiegend SPD-naher Grössen. Die Köpenicker Blutwoche nutzen die Nazis zu theatralisch-perfiden O-Tönen ihrer blutrünstigen Gesinnung. Wer es schaffte, dem rechten Terror zu
entfiehen, hatte oft selbst dann kaum eine Chance, der KZ-Ideologie auszuweichen.

Goebbels `...lallt Grüsse an den Fuehrer` perfide in die Radios der eigenen Gesinnung. Schuld sind dezidiert die anderen. Was damals als schwülstige Trauer nach aussen trat, wurde zum aufoktruierten Martyrerkult einer Masse ohne jede Ehre.
Quellen: https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/gedenkstaette/audiowalk-943641.php

Foto:Thomas Wolter, Berlin-Köpenick, u.a. bei Pixabay

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