Monthly Archives: April 2026

Midnight at Babylon: Else, just like my grandmother

https://www.filmmuseum-potsdam.de/Geschichte-der-Film–und-Kinotechniksammlung.html

Die Filmaufführung am legendären Babylon um Mitternacht spricht für sich: https://babylonberlin.eu/film/8470-fr-ulein-else-96-jahre-babylon

Alles rund um https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A4ulein_Else_(1929) führte das Babylon Kino mit Orgel und Klavier – alles LIFE – auf, s.https://babylonberlin.eu/kino-orgel. Das Umfeld nahe Alexanderplatznahe im damals jüdisch konnotierten Scheunen-viertel bleibt dem treuen Babylon-Publikum im Gedächtnis:

ein Abend ... um ein Kino mit Abschweifungen`, wie Michael Hanisch seine 
gründliche Darstellung deutscher Kinogeschichte umschreibt.
Dank gebührt der DEFA-Stiftung! Link zur Geschichte hier: https://babylonberlin.eu/17/signa0c-p-2669090- mehr Infos gibt es auch u.a. bei https://www.deutschlandfunkkultur.de/kino-erst-belaechelt-dann-bewundert-100.html

Berlin – Mitte: Quartier 206, Friedrichstr., mit EUR 40 MIO sind sie dabei

https://www.fotocommunity.de/photo/fassade-friedrichstr-quartier-206-dortmunderfotofan/47534334
Danke an Dortmund, NRW

mal sehen, was DAS jetzt wieder wird: ehemals als Design-Kaufhaus geplant, duempelte die Protz-Bau-Art von 1996 mehr oder weniger umbemerkt vor sich hin. Mal galt sie als Mini-Luxus-Ableger mit Merkel`s geliebter Feinkost & Textil in den 2000er Jahren, mal als Berliner Wunschkandidatin  einer zentralen Stadt-Bibiliothek. Nun gibt es Donnerwetter-Zuschlag, bei dem die Schweizer Credit Suisse jetzt erstmal genau hinsieht … noch ist NICHTS in trockenen Tuechern: wir sind neugierig!


Der Raum, in dem wir leben … `Entgegensetzungen` nach Foucault`s Short Cuts: 2001

Ich lese Foucault.

Short Cuts.

Raum. … er schrieb in 2001: ich glaube also, da die heutige Unruhe grundlegend den Raum betrifft - jedenfalls viel mehr als die Zeit. ... Vielleicht ist unser Leben noch von Entgegensetzungen geleitet ... Wir leben in einer Gemengelage von Beziehungen ... So liesse sich das Ensemble der Beziehungen beschreiben, die die Verkehrsplaetze definieren: die Strassen, die Zuege (ein Zug ist ein ausserordentliches Beziehungsgeflecht, denn er ist etwas, worin man herumgehen kann, und etwas, was seinerseits irgendwo vorbeifaehrt). Man koennte mit dem Buendel der sie definierenden Relationen die provisorischen Halteplaetze definieren - die Cafes, die Kinos, die Straende. Man koennte ebenfalls mit seinem Beziehungsnetz  den geschlossenen oder halbgeschlossenen Ruheplatz definieren, den das Haus, das Zimmer, das Bett bilden ...
All diese auch `Heterotopien` genannten Raeume enden in diesem Short Cut von Foucault mit dem Schiff als `... das groesste Instrument der wirtschaftlichen Entwicklung, und zugleich als das groesste Imaginationsarsenal. Als ahnte er damals, was die Strasse von Hormuz heute ist?